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Tanga świata pierwsza studyjna płyta

Die erste Studioplatte der Band al Tango – Tangos der Welt

Informationen zur al Tangos’ CD – „Tangos der Welt“
Die CD ist im Versandsverkauf auf der Internetseite der Band al Tango, ab April 2006 zugänglich.

Die CD „Tangos der Welt“ ist das Ergebnis einer musikalischen Reise im Rahmen einer musikalischen Gattung- des Tangos. Sie soll ein Beweis dafür sein, dass Tango nicht argentinisch ist.
Auf der CD befinden sich 19 Lieder, die der Sänger Piotr Rafałko in verschiedenen Sprachen (Polnisch, Spanisch, Russisch, Deutsch, Türkisch, Französisch, Jiddisch, Slowakisch, Rumänisch, Italienisch, Tschechisch und Finnisch) singt. Die CD „Tangos der Welt“ erzählt von der Liebe und ihren verschiedenen Gesichtern.

Die CD „Tangos der Welt“ wurde von der Band al Tango in folgender Zusammenstellung aufgenommen:

Piotr Rafalko – Gesang
Marcin Markowicz – Violine
Jaroslaw Kutera – Akordeon
Marcin Maciejewski – Kontrabass
Robert Morawski – Klavier

Krzysztof Gerus und Maciej Regulski zu Gast bei „Chitarra Romana” – Gitaren
Andrzej Makal zu Gast bei „Ich küsse Ihre Hand, Madame” – Rumbakugeln.

Musikalische Bearbeitung der Lieder: Marcin Maciejewski, Pawel Jankowski, Tomasz Filipczak, Bartek Wozniak.
Zusammenarbeit: Grzegorz Berniak.
Aufnahme im Studio Rembrandt Polskiego Radia Białystok (Studio Rembrandt des Polnischen Rundfunk in Białystok) (Februar 2006), Realisation: Grzegorz Falkowski.
Vokalaufnahme und Tonbearbeitung: Studio Hard Andrzej Rewak (März 2006).

Die CD wurde produziert von Paweł Wawrzyk, der zugleich Gründer und Manager der Band ist.

Cover: Agnieszka Kruk, Fotos: Maciej Zawidzki, Agnieszka Kruk, Jacek Gancarz.
Verlag: FoMA Verein, Pawel Wawrzyk.

Das Cover steht für die Presse im PDF Format zum Drucken bereit,
1Mb al Tango CD Cover vorne al-Tango-front-cover-cd0,4Mb al Tango CD Cover hinten al-Tango-back-cover-cd

Liste der Titel der CD „Tangos der Welt“ (hier klicken, um MP3 zu hören):

1. Jesienne tango (Nostalgias)*(Pol./Arg.)
2. To ostatnia niedziela (Polska)
3. Jesienne róże (Polska)
4. Przytul, uściśnij, pocałuj… (Polska)
5. Caminito (Argentyna)
6. Tomo y obligo (Argentyna)
7. Счастье моё (Sczastie majo) (Rosja)
8. Снилось мне (Sniłos’ mnie) (Rosja)
9. Недотрогa (Niedatroga) (Rosja)
10. Ich küsse Ihre Hand, Madame (Niemcy)
11. Tango der Nacht (Niemcy)
12. Mavi kelebek (Turcja)
13. Il pleut sur la route (Francja)
14. Liljankukka (Finlandia)
15. Ikh hob dikh tsufil lib (jidysz)
16. So slzami v očiach (Słowacja)
17. Ai să iubeşti o dată (Rumunia)
18. Chitarra Romana (Włochy)
19. Cikánka (Czechy)
m: Juan Carlos Cobián s: Enrique Cadícamo s: Jerzy Jurandot
m: Jerzy Petersburski s: Zenon Friedwald
m: Artur Gold s: Andrzej Włastplyta
m: Wiktor Krupiński s: Andrzej Włast
m: Juan de Dios Filiberto s: Gabino Coria Penaloza
m: Carlos Gardel s: Manuel Romero
m: Е. Розенфельд s: Г. Намлегин
m i s: Кoнстантин Сокольский
m: A. Титов s: M. Kозырев
m: Ralph Erwin s: Fritz Rotter
m: Hans Lang s: Erich Meder
m i s: Ibrahim Özgür
m: Henry Himmel s: R. Chamfleury
m : Toivo Kärki s: Kerttu Mustonen
m: A. Olschanetzky s: Ch. Tauber
m i s: Dušan Pálka
m i s: Petre Andreescu
m: Eldo di Lazzaro s: Bruno Cherubini
m i s: Karel Vacek
*Nostalgias / Jesienne tango was recorded
with the permission of Fermata do Brazil

Text auf dem Cover:

TANGO IST NICHT ARGENTINISCH!

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Wie wir alles wissen, hat Tango argentinische Wurzeln. Trotzdem stirbt Tango vor Erschöpfung, wenn die Distanz zwischen den Häusern größer als 200 Metern wird. Damit will ich sagen, dass Tango eine Stadtmusik ist und deswegen nicht die Musik des ganzes Landes sein kann, besonders, wenn dieses Land praktisch eine Wüste ist.(…)

Wenn man den Geburtsort der meisten seiner Autoren, Komponisten, Orchesterdirigenten, Sänger, Musiker und Liebhaber,(Nachfolger), ist Tango keine argentinische Musik, sondern Hafenmusik (aus Buenos Aires). Angefangen mit den musikalischen Traditionen, die es inspiriert haben, (afrikanische und spanische Candombe und Milonga und die kubanische Habanera), dem tragischen Ton und den dramatischen Motiven der Texte (Die Neapeler Lieder), über die Sprache, in der Tango gesungen wird (Spanisch- Kastillianisch ist eine europäische Sprache – habt ihr das nicht bemerkt?), die Herkunft der größten Künstler (immer noch unklar und schwer zu bestimmen), die Instrumente, die man spielt (das Bandeon kommt aus Deutschland, ein typisches Orchester besteht aus einer Volksvariante eines symphonischen Orchesters, mit Instrumenten, die meistens aus Italien und immer aus Europa kamen), bis zu seinem afrikanischen Namen. Tango ist Weltmusik (ich wiederhole es noch einmal, nicht international, sondern weltlich, das heißt ganzweltlich) (…)

Hier eine Anekdote, die diese These behauptet: ein Tango Musiker kann nicht in sein Apartment in New York reinkommen, weil die Tür von drinnen geschlossen waren. Er bittet einen argentinischen Jungen aus Brooklyn, den Enkelkind von einem Italienerpaar, den er gerade durch Zufall auf der Straße gefunden hat) um Hilfe. Der Junge steigt die Evakuierungstreppe nach oben, er geht in das Apartment rein und weckt den Sänger Carlos Gardel (von dem man immer noch nicht weiß, ob er Franzose, oder Uruguayer ist), damit er dem Violinspieler die Tür aufmacht. Wenn er sich bedanken will, sagt ihm der Junge, dass er Bandeon spielen kann, dessen Geheimnisse er bei einem ungarischen Meister gelernt hatte. Der begeisterte Gardel bittet den Jungen (der sich als Piazzola erweist), ihm ein Tango vorzuspielen. Und was sagt – auf Spanisch) ein französischer oder uruguayischer Sänger zu einem argentinischen Jungen mit italienischen Wurzeln, der in den Vereinigten Staaten aufgewachsen ist und der das deutsche Bandeon dank einem Ungare gelernt hat? Er sagt: „Junge, du spielst Bandeon wie ein Spanier“ (diese Anekdote befindet sich in der Biographie von Astor Piazzola, geschrieben von Natalio Gorín).

Zum Schluss: trotz unserer mentalen Angewohnheiten, Allem ein Etikett anzukleben, damit man ihre Herkunft feststellen kann, basiert Tango (wie auch die Argentinische Republik) auf einem Feststellen an eine Nation und schwankt zwischen ihrer Provinzionalität und Universalismen. Es handelt sich um ein Phänomen, das der angelsächsischer Schriftsteller Roland Robertson „Glokalisation“, das heißt lokale Globalosation genannt hat.

Damit man es im päpstlichen Stil ausdrücken kann, der so gut zu Rom, dem Ort wo ich diese Gedanken habe passt, ist Tango Urbi et Orbi. Oder, provokativer ausgedrückt: Tango ist nicht argentinisch, also ist es egal, was viele Nationalisten sagen, die heute vom Tango erzählen, obwohl sie es weder tanzen noch singen können).

Artikel: El Farolito, (Juni 2003)
Autor: Fernando Iglesias
Übersetzung: Joanna Gabryszewska
Nachdruck nach Erlaubnis der Obengenannten.

Ich möchte mich bei: Frau Małgorzata Karpowicz, Herrn Robert Koński, und Lidia und Edward Gierwiałło bedanken, mit deren Hilfe ich mit al Tango „Tangos der Welt“ aufnehmen konnte.
Paweł Wawrzyk

Die CD ist im Versandverkauf und auf Konzerten erhältlich
Preis der CD: 12 € Bruto. Kaufen Sie die al Tango CD (english)

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